Stauwochenende steht bevor – viel Straßenverkehr innerhalb Deutschlands
Berlin (ACE) 20.7.2020 – Auch wenn das Stauaufkommen weitaus moderater ausfällt als in der letztjährigen Reisesaison kommt man während den Sommerwochenenden auch in diesem Jahr oft nicht ohne Verzögerungen ans Ziel. Mit Bayern startet nun das vorletzte Bundesland in die Sommerferien, nur die Baden-Württemberger müssen sich noch ein paar Tage gedulden.
Der Feierabendverkehr wird am Freitagnachmittag nun spürbar weniger, verzögerungsfrei wird die Fahrt ins Wochenende aber nicht überall möglich sein. Konzentrieren wird sich der Reiseverkehr wie gewohnt am Samstag auf den Hinreiserouten zwischen den frühen Vormittagsstunden und dem Nachmittag. Insgesamt kommt es durch die langsam zu Ende gehenden Ferien in den nördlichen Bundesländern zu höherem Rückreiseaufkommen, vor allem am Samstagmittag und am Sonntag in der Zeit zwischen den Mittagsstunden und dem frühen Abend kann es zu verstärktem Verkehrsaufkommen kommen. Vor allem rund um die Ballungsräume Berlin, Hamburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Stuttgart und München, sowie auf den Strecken von und zu den deutschen Küsten ist das Verkehrsaufkommen hoch.
Die klassischen Urlaubsrouten Richtung Alpenraum und Mittelmeer sind ebenfalls stärker belastet. Urlauber aus Bayern werden hier noch einmal die Straßen Richtung Kroatien und Italien füllen, aber auch Österreich bietet sich als nahegelegenes Urlaubsziel an. Das Aufkommen an Reisenden ins Ausland ist jedoch stark gedrosselt. Im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten kommt es zu wesentlich weniger Staus und Verzögerungen. An den deutschen Küsten spürt man die innerdeutsche Urlauberschwämme nach wie vor besonders. Manche Gemeinden behalten sich das Recht vor, Strände für Tagestouristen bei Überlastung zu schließen. So kommt es hier, aber auch in anderen beliebten deutschen Ferienregionen zu einer hohen Verkehrsbelastung, auch durch Tagesausflügler, die sich oft spontan auf den Weg machen. Dies zeigt sich verstärkt auf den Land- und Bundesstraßen.
Der ACE empfiehlt für eine stressfreie Fahrt in den Urlaub erst sonntags früh loszufahren. Ist das nicht möglich, sollte zumindest ein früher Start samstags morgens eingeplant werden.
Zu beachten für Tagesausflügler ist, dass vereinzelt Gemeinden ein Anreiseverbot verhängen könnten, sollte der Ansturm zu groß werden. Auch die Möglichkeit von Grenzschließungen auf Grund Corona-bedingter Einschränkungen und steigender Fallzahlen bleibt grundsätzlich denkbar. Detaillierte Informationen zu Strecken mit erhöhtem Verkehrsaufkommen in Deutschland und dem europäischen Ausland finden sich hier.
Der ACE bietet seinen Mitgliedern bei Pannen oder Unfällen natürlich trotzdem und rund um die Uhr Hilfestellung. Entsprechende Notfallpläne und Abstimmungen mit den Partnern gewährleisten die Hilfe weiterhin. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Corona-Krise hat der ACE auf seiner Homepage zusammengefasst. Dort finden sich zudem auch Verlinkungen zu weiteren Informationsseiten. Zur Reisplanung lohnt es sich ebenfalls auf die Mobilitäts-App des ACE Auto Club Europa zurückzugreifen.
Weitere Informationen:
>> Infografik: Staukarte Sommerferien 2020
>> Zum vollständigen Verkehrslagebericht