„Maybach ist eine Marke, die in den vergangenen Jahren relativ wenig gepflegt wurde“, so Ralf Tellermann vom Center of Automotive der FH Bergisch Gladbach. „Volkswagen und BMW haben deutlich mehr für ihre Marken Bentley und Rolls-Royce getan.“
Der Stuttgarter Autobauer hat die nach dem Motoren- und Automobilfabrikatnen Karl Maybach benannte Marke 2002 wieder belebt. Er war der Sohn des Ingenieurs und „König der Konstrukteure“ Wilhelm Maybach, der gemeinsam mit Gottlieb Daimler an der Entwicklung des Verbrennungsmotors arbeitete. Doch von dem einst geplanten Absatz von 1.000 Einheiten war Daimler immer weit entfernt. Laut des Geschäftsberichtes verkaufte Daimler 2008 noch 300 Stück. Entsprechend dürfte sich der wirtschaftliche Schaden für den Automobilhersteller in Grenzen halten, falls die Marke eingestellt wird.
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