ACE-Verkehrslagebericht für das Wochenende 24.07. – 26.07.2026 |
Das bevorstehende Wochenende verspricht erneut eines der staureichsten des Sommers zu werden, warnt der ACE Auto Club Europa. Mit Ausnahme von Baden-Württemberg und Bayern sind nun in allen Bundesländer Ferien. Viele starten aktuell in den Sommerurlaub: In Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland beginnt jetzt der letzte große Ferienblock, während aus Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Süden der Niederlande die zweite Reisewelle aufbricht. Auch die Sommerferien in Nordrhein-Westfalen machen sich erneut deutlich auf den Straßen bemerkbar. Gleichzeitig gibt es immer mehr Rückreisende. Neben der angespannten Verkehrslage auf den Transitrouten in Richtung Alpen und Küsten sollten Reisende in Richtung Südeuropa und Frankreich auch die anhaltende Waldbrandgefahr im Auge behalten.![]() |
Kurzübersicht
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FreitagAb dem frühen Nachmittag füllen sich die Straßen zügig. Der Urlaubsverkehr trifft auf den üblichen Wochenendpendelverkehr. Verzögerungen sind vor allem in den Ballungsräumen an Rhein und Ruhr sowie auf den großen Nord-Süd-Verbindungen einzuplanen. SamstagAm Samstag herrscht ab den Morgenstunden bis zum späten Nachmittag lebhafter Verkehr auf den klassischen Ferienachsen in Richtung Süden und zu den Küsten. Nicht zuletzt, weil auch in Frankreich Hauptreisezeit ist, sind Transitstrecken im Ausland besonders stark belastet. Das Lkw-Ferienfahrverbot bringt nur punktuell etwas Entlastung. SonntagBei gutem Sommerwetter ist ganztägig dichter Ausflugsverkehr rund um Naherholungsgebiete zu erwarten. Am Sonntagvormittag kommt man auf den Reiserouten aber vergleichsweise zügig voran. Ab dem Nachmittag füllen sich hingegen die Rückreiserouten. Bis in den späten Abend ist dort mit zähfließendem Verkehr und Staus zu rechnen. |
Aktuelle InformationenDie anhaltende Hitzewelle in Südeuropa hat eine erhöhte Waldbrandgefahr zur Folge. Aktuelle Brände in Frankreich sowie in Spanien, Portugal, Italien und Griechenland können Reiserouten kurzfristig blockieren oder zu Evakuierungen führen. Der ACE rät Urlauberinnen und Urlaubern dringend, sich zur Lage auf ihrer Route zu informieren: Das europäische Informationssystem Copernicus EFFIS (European Forest Fire Information System) bietet mit dem Current Situation Viewer eine interaktive, tagesaktuelle Karte über aktive Brände und das aktuelle Waldbrandrisiko in ganz Europa. Der ACE Auto Club Europa rechnet auch in diesem Sommer mit einem durchgehend hohen Reiseverkehrsaufkommen. Einschränkungen auf wichtigen Transitstrecken können die Fahrt zusätzlich erschweren. Wer in den Sommerferien unterwegs ist, sollte die Reise deshalb gut planen und einige Grundregeln beachten: Reisetag und -zeit bewusst wählen: Wer flexibel ist, sollte möglichst am Dienstag oder Mittwoch starten. Der Freitag ist als Reisetag hingegen nicht zu empfehlen: Dann treffen Berufs-, Pendel- und Reiseverkehr aufeinander. Auch der Sonntag ist mit dem Fahrverbot schwerer Lkw von 0 bis 22 Uhr meist die bessere Alternative zum klassischen Anreisetag Samstag. Zwar gilt in Deutschland im Juli und August samstags von 7 bis 20 Uhr auf vielen stark belasteten Strecken ein zusätzliches Lkw-Fahrverbot für Lkw ab 7,5 Tonnen, allerdings nur in den jeweiligen Schulferienzeiten der Bundesländer. Auch in den meisten europäischen Nachbarländern gibt es vergleichbare zusätzliche Fahrverbote für schwere Lkw. Dennoch bleibt der Samstag einer der staureichsten Reisetage. Wer am Wochenende fahren muss, sollte möglichst früh am Morgen starten oder eine Nachtfahrt in Erwägung ziehen. Hohe Konzentration, regelmäßige Pausen und eine realistische Selbsteinschätzung sind jedoch grundsätzlich Voraussetzung. Verkehrslage in Echtzeit prüfen: Der ACE empfiehlt, bei der Routenplanung Mobilitäts-Apps zu nutzen. Sie zeigen Staus, Sperrungen und mögliche Alternativrouten frühzeitig an. Gleichzeitig lässt sich erkennen, ab wann sich das Umfahren überhaupt lohnt. Einen guten Überblick bietet etwa die Mobilitäts-App des ACE Auto Club Europa. Roamingkosten im Blick behalten: Wer im Ausland mobile Daten nutzt, etwa für die Navigation, sollte vor Reisebeginn prüfen, ob das Datenroaming im eigenen Tarif enthalten ist. Besonders außerhalb der EU können zusätzliche Kosten entstehen. Die Schweiz ist je nach Vertrag häufig nicht inkludiert, wodurch bei aktiver Datennutzung auch schon in Grenznähe teils erhebliche Roaminggebühren anfallen. Weitere wertvolle Tipps und Hinweise finden sich im Sommerratgeber des ACE Auto Club Europa. Detaillierte Verkehrsprognosen zu einzelnen Strecken in Deutschland und Europa finden sich hier. |
