- Mercedes-Benz nimmt den Kombiwagen 230 S „Universal“ ins Programm auf
- Aufgebaut von der belgischen Firma IMA in Lüttich auf Mercedes-Benz Fahrgestellen
- Der Vertrieb über Mercedes-Benz bereitet den Weg für die späteren T-Modelle
Mercedes-Benz nimmt im August 1966 den Kombiwagen 230 S „Universal“ ins Modellprogramm auf. Er basiert auf der Oberklasselimousine der Baureihe W 111 und bietet viel Laderaum für Freizeit und Gewerbe. Damit ist das vielseitige Fahrzeug ein Vorläufer der Mercedes-Benz T-Modelle. Diese Lifestyle-Kombis haben 1977 in der Baureihe 123 Premiere. Den „Universal“ produziert Mercedes-Benz nicht selbst, sondern der belgische Karosseriebauer IMA in Lüttich. Der 230 S „Universal“ wird bis 1968 hergestellt. Umfangreicher ist die Produktion von „Universal“-Varianten der „Heckflosse“-Limousinen mit Vierzylindermotor (W 110). Hier werden die Typen 200 D, 200 und 230 als „Universal“ angeboten. Technisch unterscheiden sich die von IMA gebauten Kombiwagen unter anderem durch 15-Zoll-Räder von den Limousinen mit 13-Zoll-Rädern – das erhöht die Bodenfreiheit.

