Mit EVO II, 300 SLR „722“ und 300 SL „Flügeltürer“ auf die Rennstrecke

Mit Highend-Fahrsimulatoren lässt das Mercedes-Benz Museum Träume wahr werden

  • In Roarington Fahrsimulatoren ikonische Motorsportfahrzeuge selbst fahren und erleben
  • Gegen Bestzeiten von Bernd Mayländer, Bernd Schneider und Karl Wendlinger antreten
  • Hochpräzise digitale Zwillinge originaler Klassiker aus der unternehmenseigenen Sammlung
  • Fahrsimulator-Challenges als Bestandteil von Kundenevents im Mercedes-Benz Museum

Die Rennfahrer und Markenbotschafter Karl Wendlinger, Bernd Mayländer und Bernd Schneider (von links nach rechts) in den Highend-Fahrsimulatoren im Museum. Foto vom März 2026. Foto: JF Films.

Ikonische Motorsportfahrzeuge der Marke auf berühmten Rennstrecken selbst fahren: Diesen Traum macht ab sofort das Mercedes-Benz Museum wahr. Drei Highend-Fahrsimulatoren des Kooperationspartners Roarington stehen Besucherinnen und Besuchern auf der Classic Insel in Ebene 0 zur Verfügung und bieten realitätsnahe Erlebnisse. Die Rennfahrer Bernd Mayländer, Bernd Schneider und Karl Wendlinger haben die Simulatoren bereits mit großem Spaß erprobt – gegen ihre Bestzeiten kann man jetzt antreten.

Wie wäre es mit einer Fahrt im Mercedes-Benz 300 SLR „722“ beispielsweise in Monza, mit dem Mercedes-Benz 300 SL „Flügeltürer“ in Monaco und mit dem AMG-Mercedes 190 E 2.5-16 Evolution II DTM-Tourenwagen auf dem Norisring? Auch der Mercedes-Simplex 40 PS gehört zu den digital zur Verfügung stehenden Fahrzeugen und spannt den Bogen bis in die Frühzeit des Automobils.

Die Simulatoren sind höchst aufwendig konstruiert und programmiert. Der Fahrer sitzt in einem Cockpit, dessen Ergonomie klassischen Sportwagen nachempfunden ist. Die Simulationstechnik vermittelt das Fahrgefühl der Rennwagenikonen über Beschleunigung, Bremskräfte, Gewichtsverlagerungen und ein realistisches Handling. Basis sind digitale Zwillinge originaler Fahrzeuge aus der Sammlung von Mercedes-Benz. Die Besucher können so aktiv und emotional eintauchen in die Welt klassischer Mercedes-Benz Automobile und Rundenzeiten fahren, ihre Fahrtechnik verfeinern oder einfach das Fahrerlebnis genießen. Fahrzeug und Strecke sind wählbar. Oder man macht das Erlebnis zur Challenge, denn auch zu zweit oder zu dritt kann man auf der virtuellen Rennstrecke gegeneinander antreten. Die Fahrzeuge sind dann vernetzt: Man sieht, hört und spürt den anderen mit seinen Fahrmanövern vom eigenen Cockpit aus. Challenges sind auch im Rahmen von Kundenevents im Mercedes-Benz Museum möglich.

„Mercedes-Benz verfügt über eine einzigartige Sammlung einiger der weltweit bedeutendsten Automobile. Gemeinsam mit dem Erfinder des Automobils diese Heritage auf neue Weise erlebbar und einer jüngeren Generation zugänglich zu machen, ist für Roarington eine besondere Freude.“ Mario Fäh, Chief Market Officer Roarington

„Der Simulator-Hub erweitert unsere Ausstellung um ein neues Erlebnisangebot. Für die Besucher bedeutet das: Sie können die Dynamik seltener Motorsportikonen bei einer eigenen Fahrt so intensiv erfahren wie nie zuvor – und das ausschließlich hier im Mercedes-Benz Museum.“ Bettina Haussmann, Leiterin des Mercedes-Benz Museums

Die Simulator-Experience ist während der regulären Öffnungszeiten des Mercedes-Benz Museums und auch ohne Museumseintritt zugänglich. Eine zehnminütige Fahrt kostet 14 Euro, zuvor gibt ein Instruktor Hinweise und Tipps. Tickets sind online sowie am Kassenring und im Museumsshop erhältlich. Die Nutzung der Simulatoren auf der Classic Insel in Ebene 0 ist freigegeben für Personen ab 15 Jahren und mit einer Mindestkörpergröße von 1,60 Meter. Am 17. Mai, dem Internationalen Museumstag, ist der Eintritt ins Mercedes-Benz Museum frei, und auch die Rennsimulatoren können ohne Zusatzkosten ausprobiert werden.

Die Highend-Fahrsimulatoren von Roarington sind speziell für klassische Automobile entwickelt. Sie verbinden exklusive Ästhetik mit handgefertigten Komponenten und einer modernen Simulationstechnik. Da viele historische Fahrzeuge mit Handschaltung gefahren werden, sind auch die Simulatoren entsprechend aufgebaut. Auf Wunsch kann ein Automatikmodus gewählt werden. Kernkomponenten der modernen Simulationstechnik sind ein 3D-Motion-System zur Simulation von Fahrzeugbewegungen, ein 49-Zoll-Curved-Display, leistungsstarke Simulationscomputer sowie ein speziell abgestimmtes Audiosystem mit Subwoofer.

Mercedes-Benz Geschichte im digitalen Raum erleben

Der Simulator-Hub im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart ist Teil der Partnerschaft zwischen Roarington und Mercedes-Benz Heritage. Dazu gehört auch das virtuelle Mercedes-Benz Museum innerhalb der digitalen Plattform von Roarington für eine neue Form der Vermittlung automobiler Geschichte. Ziel der Kooperation ist es, nach und nach immer mehr Fahrzeuge aus der Geschichte von Mercedes-Benz digital und damit weltweit in einer neuen Form erlebbar zu machen.

Karl Wendlinger in einem der Highend-Fahrsimulatoren im Mercedes-Benz Museum. Foto vom März 2026. Foto: JF Films.

Roarington bietet seine Simulatoren zum Kauf an. Die erhältlichen Varianten sind gemeinsam mit den italienischen Designstudios Pininfarina und Zagato entwickelt worden. Ein absolutes Highlight ist die auf sieben Exemplare limitierte „417 Legacy Edition“, die dem 300 SL (W 198) von John Fitch in der Mille Miglia 1955 nachempfunden ist. Das hochexklusive Produkt kann über den Mercedes-Benz Classic Fahrzeughandel für den privaten Gebrauch erworben werden: www.mercedes-benz.com/300sl-simulator

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Kassenschluss ist immer um 17 Uhr.

Anmeldung, Reservierung und aktuelle Informationen:
Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon +49 711 17-30000, per E-Mail an classic@mercedes-benz.com oder online unter www.mercedes-benz.com/museum