- Mit der M-Klasse der Baureihe 163 begann 1997 die SUV-Erfolgsgeschichte
- A-Klasse der Baureihe 168 mit innovativem Karosserie-Sandwichkonzept
- Das CLK Coupé der Baureihe 208 setzte die Coupé-Tradition der Marke fort
Erste Fahrzeuge der Mercedes-Benz M-Klasse, der A-Klasse und des CLK Coupés können 2027 in Deutschland das H-Kennzeichen erhalten. Voraussetzung für die Zulassung als historisches Fahrzeug ist ein Fahrzeugalter von mindestens 30 Jahren und eine erfolgreiche Begutachtung nach Paragraf 23 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO).
Für Wartung und Reparatur von Youngtimern und Klassikern der Marke hat Mercedes-Benz Classic rund 160.000 verschiedene Original-Teile in der Verantwortung. Sie sind ein wichtiger Beitrag für den langfristigen Erhalt klassischer Fahrzeuge. Der Schwerpunkt des Angebots liegt auf fahr- und sicherheitsrelevanten Komponenten. Viele Teile sind innerhalb von 24 Stunden bei rund 3.000 Mercedes-Benz Vertragspartnern in 170 Ländern verfügbar. Beratung und Teileverkauf bietet auch das Mercedes-Benz Classic Center in Fellbach.
Link zur Teilesuche: teilesuche.mercedes-benz-classic.com
1997: Mercedes-Benz erweitert sein Modellprogramm
Die 1997 vorgestellte Mercedes-Benz M-Klasse der Baureihe 163 setzte wichtige Impulse im damals jungen Segment der Sport Utility Vehicles (SUV). Mercedes-Benz stellte die M-Klasse im April 1997 im neuen Werk Tuscaloosa (Alabama, USA) vor, das eigens für ihre Produktion errichtet worden war. Mit Einzelradaufhängung vorne und hinten sowie permanentem Allradantrieb verband der Offroader Straßenkomfort und Geländetauglichkeit. Zu den erhältlichen Ersatzteilen für die Baureihe 163 gehören der Mercedes-Stern (A 163 888 00 86, 119,52 Euro) und die vorderen Kotflügel (links: A 163 880 01 06, rechts: A 163 880 02 06, jeweils 566,34 Euro) sowie Verteilergetriebe (A 163 280 08 00, 5.651,57 Euro), Automatikgetriebe (A 163 270 23 00 80, 7.120,34 Euro) und der V8-Motor des 2001 eingeführten ML 500 (A 113 010 83 02 80, 24.831,10 Euro).
Die A‑Klasse der Baureihe 168 stand für ein grundlegend neues Fahrzeugkonzept. Sie wurde im März 1997 auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert. Zunächst waren A 140 und A 160 erhältlich, weitere Motorisierungen folgten. Kennzeichnend für die Karosseriestruktur ist das Sandwichkonzept: Bei einem Frontalaufprall kann die Antriebseinheit unter die Fahrgastzelle gleiten und so das Verletzungsrisiko für die Fahrzeuginsassen senken. Die A-Klasse erhielt als weltweit erstes Auto serienmäßig das wegweisende Elektronische Stabilitäts-Programm ESP®. Mercedes-Benz Classic bietet für die erste A-Klasse Ersatzteile vom Motorhaubenzug (A 168 880 00 59 64, 42,63 Euro) und der Zusatzbremsleuchte (A 168 820 00 56, 128,53 Euro) bis zum kompletten Automatikgetriebe (A 168 370 45 00 88, 7.000,21 Euro).
Das Mercedes-Benz CLK Coupé der Baureihe 208 debütierte im Januar 1997 auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit. Es steht in der Tradition der E-Klasse Coupés, wurde aber als eigenständige Modellreihe mit der C-Klasse der Baureihe 202 als technischer Basis entwickelt. Das Angebot der Motorisierungen reichte vom CLK 200 über den CLK 320 bis zum CLK 430. Ein Jahr nach dem Coupé wurde 1998 das CLK Cabriolet präsentiert. Zu den erhältlichen Ersatzteilen gehören beispielsweise das Kombiinstrument (A 208 540 39 11 80, 817,74 Euro) und der Heckdeckel (A 208 750 01 75 28, 994,36 Euro).
Ideenwettbewerb im Vorfeld des CLK der Baureihe 208. Rechts im Bild Peter Pfeiffer, an der Seite des Designchefs Bruno Sacco maßgeblich an der Gestaltung des Coupés beteiligt.