- Debüt auf dem Pariser Autosalon 1951
- Coupé, Cabriolet und Roadster verbinden Repräsentation mit sportlicher Leistung
- Wichtiges Modell für Mercedes-Benz auf dem US-Markt
Auf dem Pariser Autosalon vom 4. bis 14. Oktober 1951 präsentiert Mercedes-Benz den neuen Typ 300 S – angeboten als Cabriolet A, Roadster und Coupé. Die sportlich-exklusiven Personenwagen sind technisch eng verwandt mit der Repräsentationslimousine Mercedes-Benz 300 (W 186). Sie erhalten jedoch die eigene Baureihennummer W 188. Gegenüber dem Typ 300 schärft Mercedes-Benz den Charakter des besonders repräsentativen und leistungsstarken 300 S hin zu noch mehr Exklusivität und Sportlichkeit. Der 110 kW (150 PS) starke 300 S wird von dem 3-Liter-Reihensechszylindermotor M 188 mit drei Solex-Fallstromvergasern und höherer Verdichtung als im Mercedes-Benz 300 angetrieben. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt über 175 km/h, damit gehört der 300 S zu den schnellsten deutschen Personenwagen seiner Ära. Für die Marke wird der 300 S zu einem wichtigen Türöffner auf dem US-Markt der frühen 1950er-Jahre. Diese Rolle übernimmt 1954 mit noch größerer Strahlkraft der Sportwagen 300 SL „Gullwing“ (W 198). Der weiterentwickelte 300 Sc mit dem Motor M 188 löst den 300 S in den Jahren 1955 (Coupé) und 1956 (Cabriolet und Roadster) ab.

